Kirchentagsnachlese

Der 33. Deutsche Evangelische Kirchentag in Dresden liegt nun schon einige Zeit zurück und wir wollen an dieser Stelle von den ereignisreichen Tagen berichten.
Am Stand unseres Kirchenbezirkes beim "Markt der Möglichkeiten" führten wir nachstehende Umfrage durch:
Welche drei Schwerpunkte sollte die Kirche für ihre Arbeit im ländlichen Raum setzen?
Hintergrund:
Die Kirche im ländlichen Gebiet der Oberlausitz ist besonders stark von Abwanderung und zunehmender Überalterung der Gemeinden geprägt. Die Region ist von überdurchschnittlich hoher Arbeitslosigkeit gekennzeichnet. Die daraus folgenden sozialen Probleme und Unterschiede verschärfen sich entsprechend. Die kleiner werdenden Gemeinden nötigen zu Zusammenlegungen – die Gebiete, für die ein Pfarrer/eine Pfarrerin verantwortlich ist, werden immer größer.
In dieser Situation sind Konzentration und Schwerpunktsetzung unerlässlich - Welche drei besonderen Schwerpunkte sollte die Kirche in ihrer Arbeit im ländlichen Raum Ihrer Meinung nach setzen?
Jugendarbeit – die Jugend ist die Zukunft der Kirche, auch wenn es in den Dörfern oft nur noch wenige Jugendliche gibt.
Seniorenarbeit – in einer zunehmend alternden Gesellschaft dürfen die Alten und ihr Potential nicht unbeachtet oder vergessen werden.
Soziale Arbeit – Kirche ist nur in dem Maß glaubwürdig, wie sie sich für benachteiligte und sozial Schwache einsetzt. Sie ist nur Kirche, wenn sie Kirche für Andere ist.
Gottesdienst – Besinnung auf das „Eigentliche“ des Glaubens ist nötig in einer von Event-Kultur und Spaßprogrammen übersättigten Zeit.
Familienarbeit – Familien bilden das Rückgrat unserer Gemeinden. Nur mit und in ihnen kann generationenübergreifende Arbeit und Weitergabe des Evangeliums funktionieren.
Kirchenmusik – Musik, egal ob Klassik oder Pop, ist die beste Brücke, um Nichtchristen mit dem Evangelium zu erreichen. Es ist außerdem die "erfolgreichste" Form, um Menschen aller Generationen in der Gemeindearbeit zu beteiligen.
Sehen Sie die
hier die Auswertung.











